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  Trauergottesdienst für Udo Kelch  

[Letzte Aktualisierung: 05.03.2005 ]

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Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.

Predigt bei der Trauerfeier für Udo Kelch, Februar 2005

Traueranzeige Am 31. Januar 2005 ist Pfarrer i.R. Udo Kelch in Berlin verstorben. Udo Kelch war streitbarer Kämpfer für die Akzeptanz von Schwulen und Lesben in den Kirchen. Er hat die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche seit ihrer Gründung im Jahr 1977 prägend mitbestimmt und war der verantwortliche Redakteur der Vereinszeitschrift "HuK Info".

Die Trauerfeier für Udo Kelch war am 15. Februar 2005 in der Lindenkirche in Berlin-Wilmersdorf. Pfarrer Eckehard Kunz hielt die Predigt, die hier wiedergegeben ist. Das Bild zeigt Udo Kelch bei der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2005 in der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen.


 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Bild Udo kelch Das letzte Mal, dass ich Udo begegnet bin, war der gemeinsame Gottesdienst der HuK- Berlin im Januar in der Emmaus-Kirche. Er begrüßte mich mit der Bemerkung, dass es ihm nicht gut ginge – von den gesundheitlichen Problemen, die ihm im letzten Jahr zu schaffen gemacht hatten, wusste ich nur in Andeutungen. Im Grunde hatte er sich durch Krankheiten nie von dem abbringen lassen, was er sich vorgenommen hatte. Beim Gottesdienst selbst war er ganz der alte. Eine wahrhaft priesterliche Gestalt, in der Albe mit der Stola, die kräftige Statur, der weiße Bart, der ihn immer wie einen orthodoxen Patriarchen erscheinen ließ, sein starker Gesang. Er wirkte ein bisschen nervös und unkonzentriert, aber das war er immer bei den Gottesdiensten. Bei aller Aufgeregtheit: er liebte diese Gottesdienste. Hinterher ließ er sich noch lange von einer Frau in Beschlag nehmen, die zum ersten Mal gekommen war und noch viele Fragen hatte.

Und nun – nun sind wir hier an diesem Sarg versammelt und müssen damit fertig werden, dass der Tod Udo so plötzlich aus diesem Leben weggerissen hat. Ein großes, erfülltes und engagiertes Leben ist zu Ende gegangen, zu einem Zeitpunkt, an dem wir es nicht erwartet haben. Ja, es ist ein großer Verlust für uns alle, besonders aber für dich, Rolf, und für alle engeren Freunde. Was uns bleibt, ist dies: dankbar zurückzublicken auf die Lebenszeit von Udo Kelch, ihm im Gedenken gerecht zu werden, in dem, wer er war und was er für andere bedeutete, und sich von den Visionen und Hoffnungen anstecken zu lassen, die nicht nur seine, sondern die Zusagen des Gottes waren und sind, an den er glaubte, und die den Tod überdauern.

Bei seiner Ordination zum Pfarrer der Evangelischen Kirche wurde ihm dieses Wort des Paulus aus dem Römerbrief zugesprochen: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.“ (Röm. 1, 16). Dieses Wort war ihm immer wichtig – darum soll es uns bei unserem Gedenken und Erinnern an Udo Kelch leiten.

Er stammte aus einfachen Verhältnissen. 1930 wurde er geboren; die Eltern lebten mit ihm und dem älteren Bruder in Berlin-Steglitz, in der Schloßstraße. Der Vater, Krankenpfleger im Westend-Krankenhaus, starb früh, als Udo 13 Jahre alt war. Udo besuchte die Volksschule; nach dem Abschluß steckte man ihn in die Lehre als Kaufmann in einem Lebensmittel- geschäft, aber das ging – wie man vermuten kann – schief. Als Halbwüchsiger erlebte er die Kriegsjahre hier in Berlin. Anders als seinem Bruder (der nachher an den Seelower Höhen verwundet wurde) blieb es ihm erspart, zuletzt noch an der Front kämpfen zu müssen. In diesen Jahren, viel sich selbst überlassen, hat er viel Schreckliches erlebt, so erzählte Udo oft, aber konnte auch seine Abenteuerlust und seine Neugier voll ausleben. Und: nicht die Mutter sorgte für ihn, sondern er sorgte für die Mutter. Schwierige Jahre, in denen sich viel herausbildete, was Udo ein Leben lang geprägt hat, sicher auch eine gewisse Härte nach außen, die zum Überleben wichtig war. Wer ihn näher kannte, wusste auch, dass sich in ihm viel Weichheit versteckte. Aber bloß nicht zuviel Psychoanalyse, würde er jetzt abwehrend sagen, das widerstrebte ihm immer.

Die Sorge um die Mutter blieb, bis zu deren Tod 1966. Zuletzt, als sie schwer erkrankt war, hat er sie gepflegt und begleitet. Der Bruder, der mit seiner Familie von Berlin weggezogen war, ist schon vor einigen Jahren gestorben.

Als Jugendlicher fand Udo dann eine neue Heimat in der Matthäuskirche, die am Ende der Steglitzer Schloßstraße liegt. Dort war er 1944 unter schwierigen Bedingungen konfirmiert worden. Er schloß sich dem dort bestehenden Jugendkreis an, war aktiv bei allen Unternehmungen dabei, das sommerliche Zelten an der Havel z.B., übernahm selbst Verantwortung bei der Leitung der Jugendgruppen. Dabei konnte er seine bedeutendste Fähigkeit entdecken: sein pädagogisches Talent. Die Pädagogik hat ihn dann sein ganzes Leben lang nicht mehr losgelassen.

Zuvor muß aber noch etwas anderes erwähnt werden. Wir erinnern uns, wie empört Udo auf Meldungen reagierte, dass wieder jemand aus der Kirche ausgetreten sei. Die Zugehörigkeit zur Kirche und zur christlichen Gemeinde war ihm unaufgebbar, trotz aller Kritik an den Entscheidungen kirchenleitender Gremien. Der persönliche Glaube bedarf der Verbindung zur Kirche Jesu Christi, auch in organisierter Form, sonst fällt er der Beliebigkeit anheim und verliert in seiner Vereinzelung den Halt. Er darf auch nicht so einfach die Verbindung zu einer jahrtausendalten Tradition christlichen Glaubens und Lebens aufgeben. Ich denke, in dieser Zeit der Zugehörigkeit zu der Jugendgruppe in der Matthäusgemeinde hat sich diese Überzeugung herausgebildet.

Es gelang Udo Kelch bald, seine pädagogischen Fähigkeiten auszubilden. Er wurde evangelischer Religionslehrer, erst mit dem C-Kurs, dann mit den folgenden Stufen bis zum A-Katecheten. Sein enormes theologisches Interesse, aber auch seine große pädagogische Qualifikation führten bald dazu, dass er selbst zum Lehrer für künftige Religionslehrer wurde, in dem Seminar in der Leuchtenburgstraße in Zehlendorf. Darüber hinaus bildete er sich weiter in seinen theologischen Kenntnissen durch ein Studium an der Kirchlichen Hochschule Berlin, die auch in Zehlendorf, ganz nahe zur Leuchtenburgstraße, lag.

Die Arbeit als Dozent, später als Studienleiter in der Ausbildung von Religionslehrern hat ihn geprägt, es war ein Stück seines Lebens und ein Lebensinhalt. Hier konnte er alle seine Fähigkeiten und Interessen entfalten, ob es nun das Entwerfen von Spielszenen oder Theaterspiel war oder die Gestaltung von Texten und Papieren, ob Gesang oder gemeinsame Reisen zu den Stätten der Bibel, die er organisierte – er hat vielen damit vieles gegeben und andere bereichert. Er war der geborene Lehrer, mit viel Leidenschaft und viel Autorität, manchmal auch als ungerecht und hart empfunden, manche haben sich auch an ihm gestoßen, das sei nicht verschwiegen. Für die C-Kurse übernahm er das Fach Biblische Theologie – dass die biblischen Texte nicht einfach nur unbedarft gelesen werden dürfen, sondern in ihrem historischen und sozialgeschichtlichen Kontext betrachtet werden müssen, war ihm wichtiges Anliegen. Dabei gelang es ihm immer wieder, erstaunliche Einsichten und Botschaften aus den Texten herauszuholen.

Bis zum 65. Lebensjahr hat er als Studienleiter im Institut für Katechetischen Dienst mitge- arbeitet, hat die Umzüge mitgemacht, die vielen Konferenzen, die Strukturdebatten, die gerade in den letzten Jahren immer schwieriger wurden. Ein ernstzunehmender, solidari- scher, kritischer Kollege, mit dem es nicht immer leicht war, dessen konstruktive und kritischen Beiträge und dessen Qualifikation Sie im Institut aber sehr schätzten. Bis Sie ihn in einem großen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedeten.

Udo Kelch war nicht nur leidenschaftlicher Religionspädagoge, er war auch leidenschaft- licher Theologe. Sein Ordinationsspruch brachte dies treffend zum Ausdruck. „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen“. Evangelium, das wurde von ihm primär als Befreiung verstanden, aus Befreiung von Knechtschaft und Unterdrückung und Rechtlosigkeit. Darum war die Exodustradition, also die Botschaft von der Herausführung des Volkes Gottes aus der Sklaverei in Ägypten so wichtig, aber auch die Zuwendung des Jesus von Nazareth zu denen, die am Rande der Gesellschaft lebten und denen er Erlösung, sprich Befreiung brachte. Den Juden als dem Volk, dem zuerst die Verheißungen Gottes geschenkt wurden als auch den Christen verschiedener Konfession galt seine Zuwendung, ja auch die Muslime, die sich auch auf die Erzväter berufen und den einen Gott glauben, waren davon nicht ausgenommen. Ein Herz für Menschen, die ausgegrenzt wurden, hatte er allemal, sogar für jene, die aus einer Gruppe wegen allzu großer Schwierigkeiten herausfielen. An ihnen hielt er noch fest, wenn sie andere schon längst aufgegeben hatten.

Vor vierzig Jahren, 1965, hast du, lieber Rolf, Udo kennengelernt. Er war damals schon Dozent in der Leuchtenburgstraße. Wie immer, wenn man sich auf Udo Kelch einließ, hat er dein Leben um vieles reicher gemacht. Ihr wart ganz verschiedene Persönlichkeiten, er sehr erfahren, initiativ, unternehmungsfreudig, du eher zurückhaltend und unerfahren. Aber vielleicht war es gerade diese Gegensätzlichkeit, die euch zusammengebracht hat und so viele Jahre gemeinsam bestehen ließ.

Besonders die vielen gemeinsamen Reisen haben einen tiefen Eindruck gemacht: Ihr habt alle Länder rund um das Mittelmeer bereist, immer auf den Spuren der Antike und des frühen Christentums, und das zu einer Zeit, als der Tourismus noch nicht entwickelt war. Später kam dann – vermittelt durch den Freund Bernd Lange – das Bergwandern in den Alpen dazu. Schließlich, nach der Wiedervereinigung, wurde gemeinsam die nähere und die weitere Umgebung Berlins erkundet, auf traumhaften Wanderungen, wie du sagtest.

Udo liebte es, unterwegs zu sein, Neues kennenzulernen,sich auf Ungewisses einzulassen; dies oft mit einer rastlosen Ungeduld, die dir, lieber Rolf, manchmal ganz schön zugesetzt hat. Udos große Lebensenergie steckte an und riß mit. Wer sich eng auf ihn einließ, musste vieles aushalten können, hatte aber immer viel Gewinn davon. Das haben auch viele andere Freunde und Freundinnen an ihm erfahren, Kristin Rücker sei hier genannt, Christel und Helga, Dietrich Küßner in Offleben, Thomas Beckmann und Ulrich.

Du hast viele schöne Erfahrungen mit Udo, aber auch einige schwierige Zeiten zu bestehen gehabt. Er verkörperte die unruhige, vorwärtsstrebende, leicht chaotische Seite, du die ruhige, häusliche und besorgte Seite; ich glaube, er brauchte dich, weil er sich nach dem sehnte, was er nicht hatte. Ihn ein Stück weit zu „zähmen“ ist nur für eine kurze Zeit Jürgen Forster gelungen, aber der starb nach wenigen Jahren den AIDS-Tod.

Du, Rolf, hast Udo bis ans Ende begleiten dürfen, bis zu den tragischen Ereignissen, die zu seinem Tod führten, und es ist ein großes Geschenk für dich, dass du dich noch hast von Udo ve rabschieden können und dass er dir seinen Dank für die gemeinsamen Jahre hat sagen können.

Schließlich muß ich noch auf eine andere Leidenschaft von Udo Kelch eingehen, ja fast schon eine Liebe, die ihn bis ans Ende seines Lebens begleitet hat. 1977, nach dem evangelischen Kirchentag in Berlin, stieß er zu der gerade ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche“, und die ließ ihn dann bis zum Ende nicht mehr los. Dies war sein Schritt in die kirchliche Öffentlichkeit als homosexueller Christ, und er tat ihn sehr bewusst. Ihm war es wichtig, dass schwule und lesbische Christinnen und Christen aus dem Doppelleben heraustreten können, zu dem sie bis dahin verurteilt waren oder sich selbst verurteilten. So wie des Evangeliums, müssen wir uns auch unserer Homosexualität nicht schämen, denn wir sind so gemacht und so geworden. Er forderte mehr als nur Toleranz, er verlangte Akzeptanz, und das viele mit ihm. Die gleichgeschlechtliche Liebe sollte als gleichwertige Lebensform neben anderen akzeptiert werden. Dafür galt es in den Gemeinden und in den Kirchen einzutreten. Berufsverbotsfälle mussten aufgedeckt werden, offene oder versteckte Diskrimierungen mussten entlarvt und bekämpft werden, Unsichere und Zweifelnde mussten gewonnen werden. Das konnte keiner allein schaffen, dazu war diese Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche“ da. Und die Solidarität dieser Gruppe sollte es schwulen Männern und lesbischen Frauen ermöglichen, offen in den Kirchen aufzutreten und zu leben. Die Gruppe sollte auch den Verstörten und Kaputtgemachten und Suchenden helfen, neuen Mut zu fassen und zu sich zu stehen.

Mit all seinen Fähigkeiten und Begabungen setzte sich Udo von Anfang an für die Arbeit der „HuK“ ein, bei den Mitgliederversammlungen, den Evangelischen Kirchentagen und Katholikentagen, bei den regionalen Gruppentreffen. Er hat die HuK in seiner Weise geprägt, mit seiner Person, seiner theologischen Argumentation, mit seiner Gestalt, manchmal auch mit seinen Empfindlichkeiten. Er übernahm das kleine Informationsblättchen der HuK, das am Anfang ein kümmerliches Dasein fristete, und machte daraus das HuK-Info, das weit über den Charakter einer Vereinszeitung hinausgeht und umfassend den jeweiligen Stand der Diskussion über Homosexualität besonders in den Kirchen dokumentiert. Erst der Tod hat ihm nun diese Aufgabe aus der Hand genommen.

Von den vielen Aktivitäten, die wir Udo Kelch verdanken, seien drei besonders hervorgehoben. Da war zum einen seine unablässige Aufmerksamkeit für Fälle von Diskriminierung in den Kirchen, vor allem gegenüber Geistlichen, aber auch gegenüber anderen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Seine Aufmerksamkeit mündete in Aktionen, sobald er etwas bemerkte, Aktionen, die er mit der ihm eigenen Kreativität und mit Einfallsreichtum umsetzte. Da war zum anderen sein Engagement für jene, die schon in der Nazizeit Verfolgung wegen ihrer Homosexualität durchmachen mussten. Ich erinnere mich an unzählige Besuche in der Gedenkstätte Sachsenhausen, das letzte Mal war am Donnerstag, d. 27. Januar. Am Abend dieses Tages brach er sich bei einem Sturz die Hand, womit das Verhängnis seinen Lauf nahm. Sein Verdienst ist es, die Gedenkstätte Lichtenburg ausfindig gemacht zu haben; bis zuletzt engagierte er sich für ihren Erhalt. Und da war zum dritten sein Bemühen, das Gruppenleben der Berliner Regionalgruppe, für die er auch eine zeitlang das Sprecheramt übernahm, mit vielen Unternehmungen zu bereichern; seien es die Ausflüge in das legendäre Linum bei Rheinsberg oder die mit viel Witz und Liebe vorbereiteten Nikolausabende – all dies konnte er im letzten Jahr schon nicht mehr machen.

Dass das „K“ im Namen der HuK nicht zu kurz komme, war sein elementares Anliegen. Wir sind keine Gruppe neben der Kirche, sagte er, sondern Gruppe in der Kirche, aber mit einer besonderen Ausrichtung. Gottesdienste zu feiern machte ihm immer besondere Freude, diese sollten festlich und auch nach der Ordnung sein. Und so feierte er sie zusammen mit der HuK, jedes Jahr vor dem CSD, jeden Monat mit der Berliner Regionalgruppe, auf Kirchentagen und bei großen Treffen. Und ganz in seinem Element war er, wenn er eine kleine Schola zusammenbrachte, die den Gottesdienst mit mehrstimmigem Gesang noch schöner machte.

Es ist viel geworden im Rückblick auf die Persönlichkeit von Udo Kelch, wer er war und was er vielen bedeutet hat. Wir spüren, welch großen Verlust wir mit seinem Tod erlitten haben. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit. Er hat sich in vielem sehr verdient gemacht.

„Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.“ Diese Worte des Paulus sprechen von der Gegenwart des gelebten Lebens. Von Jenseitshoffnungen und himmlischen Vertröstungen hat Udo nicht viel gehal- ten. Aber die Visionen des Jesus von Nazareth vom Reich Gottes waren ihm wichtig. Und er wusste wie wir, dass noch vieles aussteht. Ich bin davon überzeugt: Ein Leben, in dem das Evangelium so reich gewirkt hat, kann nicht verloren gehen. Bitten wir unseren Gott um einen Platz für Udo Kelch in seinem Reich, damit er dort – ruhig oder unruhig – der Vollendung entgegensehe. Amen.

Eckard Kunz