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  Zur Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz: Überholte ideologische Positionen  

[Letzte Aktualisierung: 01.12.2009]

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Presse

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.

Pressemitteilung (07.07.2004) zur Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz

"Überholte ideologische Positionen"

"Kindern wird die Eingliederung in eine Familie vorenthalten"

Aufforderung an christliche Politikerinnen und Politiker

Wieder einmal stemmt sich die katholische Deutsche Bischofskonferenz gegen die staatliche Anerkennung der Gleichberechtigung für alle Menschen und fordert die Aufrechterhaltung von Diskriminierungen. Sie beruft sich dabei auf überholte ideologische Positionen und vernachlässigt bewusst die Erkenntnisse der eigenen theologischen Wissenschaft und die daraus resultierenden Forderungen aus dem eigenen Kirchenvolk. Diese Haltuing steht in eklatantem Widerspruch zur Botschaft dessen, auf den sich die Kirchen berufen.

Nicht nachvollziehbar ist insbesondere, dass gerade die Amtskirche, für die "Familie" doch angeblich so große Bedeutung hat, gegen die Stiefkindadoption bei Lesben und Schwulen polemisiert. Damit will sie bereits vorhandenen Kindern die Eingliederung in eine Familie vorenthalten. Eigentlich sollte sie dieses Vorhaben freudig begrüßen, anstatt sich wieder einmal von irrationalen Ängsten leiten zu lassen.

Die Ökumenische Arbveitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. fordert die Bundestagsfraktionen und besonders die christlichen Politikerinnen und Politiker auf, unbeeinflusst von solchen Erklärungen die notwendigen Schritte zur weiteren Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben und ihren Partnerschaften zu gehen.


Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:

Dr. Eric Leis
Müfflingstr. 6
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Tel. 0261 / 9730776
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